Bodegas Fábregas | Somontano

Manche Weingüter bewahren nicht nur ihre Weinberge, sondern auch ein Stück regionaler Geschichte. Bodegas Fábregas gehört dazu.

Seit 1883 erzeugt die Familie Fábregas Wein in Barbastro, im Herzen des Somontano. Was einst mit dem Verkauf von Fasswein in den umliegenden Dörfern und Pyrenäentälern begann, wird heute von zwei Generationen gemeinsam weitergeführt: Flor Fábregas Canales leitet das Familienweingut, ihr Sohn Gonzalo Alcalde Fábregas verantwortet als Önologe die Weine der fünften Generation.

Der Name Somontano bedeutet „unter den Bergen“ – und genau dort liegen die Weinberge. Die Nähe zu den Pyrenäen sorgt für warme Tage, kühle Nächte und ideale Bedingungen für ausdrucksstarke Weine. Neben Chardonnay, Garnacha, Syrah und Tempranillo setzt die Familie bewusst auf eine Rebsorte, die fast in Vergessenheit geraten wäre: Moristel.

Einst war Moristel die prägende Rebsorte des Somontano. Mit der Zeit wurde sie jedoch von international bekannten Sorten verdrängt. Heute macht sie nur noch rund 1,5 % der gesamten Rebfläche der Region aus. Bodegas Fábregas gehört zu den wenigen Weingütern, die dieses regionale Erbe bewahren. Moristel ist perfekt an die kargen Böden, die Trockenheit und das Klima am Fuß der Pyrenäen angepasst – und bringt Weine hervor, die würzig, elegant und unverwechselbar sind.

Genau diese Verbindung aus Tradition und Zukunft prägt die Handschrift von Bodegas Fábregas. Die Familie bewahrt das, was ihre Region einzigartig macht, und zeigt mit jedem Jahrgang, wie spannend Somontano jenseits der bekannten Rebsorten sein kann.


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