Bodegas Cerrón | Jumilla

Alte Familienfotos zieren die Weinflaschen der Bodegas Cerrón, die ihre Verbundenheit mit ihren Vorfahren ebenso zum Ausdruck bringen wie die Bezeichnung „El Tiempo que nos une“. Aber auch die Zukunft verbindet die Generationen miteinander und mit den Böden und Reben, die sie pflegen und die sie nähren. Also stellten sie – auch angesichts des trockenen und extremen Klimas in der wüstenähnlichen Landschaft- schon vor 25 Jahren konsequent auf nachhaltige, biologische und biodynamische Bewirtschaftung um.

Die 20 Hektar Weinberge erstrecken sich am nordöstlichsten Zipfel der DOP Jumilla, schon mit leichten Einflüssen der Region La Mancha. Die Reben wachsen auf 850-980 m Höhe über dem Meeresspiegel auf Sandstein mit Fossilien, Kalkgestein und tonigen Konglomeraten. Das Klima ist gemäßigt mit extremen Temperaturen im Sommer und Winter. Das Besondere sind die sehr alten wurzelechten Rebstöcke vom Monastrell, die noch vor der Reblausplage gepflanzt wurden und der Cuvée „Remordimiento“ tinto dadurch einen einzigartigen Stil verleihen. „Alte Reben sind unsere Handschrift, unser Erbe, und wir werden uns für ihre Erhaltung einsetzen, um den zukünftigen Generationen das Potenzial dieses Landes zu zeigen.“, so Juan Jose Cerrón, Winzer in 4. Generation. Niedriger Ertrag zugunsten von Ausdruck und Charakter im Wein, ist ihre Devise.
Die Weintrauben werden ausschließlich von Hand geerntet, innerhalb von 30 Minuten erreichen sie das Depot und werden vor dem Keltern ausgelesen. Hier vergären sie spontan auf wilder Hefe in Betonzisternen oder in Gärständern aus Holz.
Neben der Rebsorte Monastrell werden Merlot, Syrah, Tempranillo, Petit Verdot, ein bisschen Cabernet Sauvignon und als weiße Rebsorte Airén und Chardonnay angebaut. Warum Chardonnay? Die Eltern der Brüder liebten das Burgund und speziell die Region Chablis. Somit entschieden sie sich einen Weinberg mit Rebpflanzen aus dem Chablis anzulegen. Der Weinberg zeichnet sich, ähnlich der Region Chablis, durch festes Kalkgestein aus, so dass die Reben tief wurzeln müssen, um an Wasser zu kommen. Der Kalk gibt dem Wein etwas Salzig-Frisches, um nicht zu sagen „Ozeanisches“.


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