Bodega Cerrón | Jumilla
Alte Familienfotos zieren die Flaschen der Bodegas Cerrón – und der Name „El Tiempo que nos une" (Die Zeit, die uns verbindet) bringt auf den Punkt, worum es hier geht: Herkunft, Kontinuität, Verantwortung.
Seit über 25 Jahren wirtschaftet die Familie der beiden Cerrón-Brüder biologisch und biodynamisch auf 20 Hektar am nordöstlichsten Zipfel der DOP Jumilla, auf 850–980 m Höhe. Die Böden: Sandstein mit Fossilien, Kalkgestein, tonige Konglomerate.
Das Klima: extrem, trocken, wüstenähnlich. Und doch wachsen hier wurzelechte Monastrell-Reben, die noch vor der Reblausplage gepflanzt wurden – niedrige Erträge, viel Ausdruck.
Die Trauben werden von Hand gelesen und innerhalb von 30 Minuten verarbeitet. Vergärung auf wilder Hefe, in Betonzisternen oder Holzgärständern. Neben Monastrell auch Chardonnay – aus Rebpflanzen, die die Eltern einst aus dem Chablis mitbrachten. Der Kalkboden gibt dem Wein etwas Salzig-Frisches, fast Ozeanisches.
Juan Jose Cerrón, Winzer in 4. Generation: „Alte Reben sind unsere Handschrift, unser Erbe."
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