Louise Chéreau | Loire

Kaum ein Weingut ist so eng mit der Geschichte des Muscadet verbunden wie Chéreau Carré. Die Wurzeln reichen bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zurück, als Bernard Chéreau und Edmonde Carré ihre Familienweingüter – das Château de Chasseloir und das Château de l'Oiselinière – zusammenführten. Beide Besitztümer verfügten bereits damals über alte Rebanlagen mit Melon de Bourgogne, der traditionellen Rebsorte des Muscadet.

Die Appellation Muscadet Sèvre et Maine verdankt ihren Namen den beiden Flüssen Sèvre und Maine. Hier findet die Melon de Bourgogne auf kühlen Böden ideale Bedingungen und bringt Weine hervor, die für ihre Frische, Mineralität und Eleganz bekannt sind. Chéreau Carré gehört zu den prägenden Betrieben der Region und war einer der Vorreiter beim langen Hefelager, das Muscadet mehr Tiefe, Struktur und Lagerfähigkeit verleiht.

Heute führt Louise Chéreau die nächste Generation des Familienweinguts. Sie setzt konsequent auf naturnahen Weinbau ohne Herbizide und Insektizide und möchte zeigen, welches Potenzial in den traditionellen Rebsorten und Terroirs ihrer Heimat steckt. Neben den klassischen Muscadets entstehen heute auch charaktervolle Schaumweine, die die Handschrift der Loire auf moderne Weise interpretieren.

Chéreau Carré verbindet jahrzehntelange Erfahrung mit einer klaren Zukunftsvision – und zeigt, dass Muscadet weit mehr ist als ein unkomplizierter Weißwein.


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